Menschen pflegen und Nähe spenden - Diakonie- und Sozialstation Brackenheim-Güglingen
Die Pflege kranker und alter Menschen kann für Angehörige oft zur Belastung werden. Abhilfe schaffen können die Mitarbeiter der Diakonie-Sozialstation. Sie unterstützen und entlasten die Angehörigen und helfen vor Ort, wo sich ihre Patienten am wohlsten fühlen.
Durch die vielseitigen Hilfsangebote kann die Sozialstation eine individuelle Versorgung anbieten. Erfahrene Pflegeschwestern, Nachbarschaftshilfe und Zivildienstleistende arbeiten dafür in einem engen Netzwerk zusammen. „Als Schwester habe ich eher pflegerische Aufgaben“, erzählt Melanie Hack, „ich wasche die Patienten und gebe ihnen ihre Medikamente oder Spritzen. Wir pflegen in Abstimmung mit dem Hausarzt und sorgen durch unsere aktivierende Pflege dafür, dass sich der Gesundheitszustand unserer Patienten wiederherstellt oder verbessert“.
Die Mitarbeiterinnen von der Nachbarschaftshilfe sind für die Betreuung der Patienten zuständig. Sie versorgen die Patienten mit Frühstück und übernehmen Aufgaben im Haushalt. „Wir bereiten die Mahlzeiten zu, erledigen Besorgungen und kümmern uns um Haus und Garten. Wichtig ist uns aber, dass der Patient sich auf uns verlassen kann. Er muss wissen: Meine Nachbarschaftshilfe kommt, hört mir zu und ist für mich da“, so Margarete Harscher vom Team der Nachbarschaftshilfe.
Pflegeschwestern und Nachbarschaftshilfe arbeiten Hand in Hand mit den drei Zivildienstleistenden der Sozialstation. Sie fahren das Essen aus, das von der Krankenhausküche in Brackenheim kommt, und begleiten die Patienten zu Arztterminen oder zum Physiotherapeuten. „Neben diesen Dienstleistungen übernehmen wir aber auch die Betreuung der Menschen. Wir machen zum Beispiel Spaziergänge mit ihnen oder lesen ihnen etwas vor“, berichtet Zivi Kevin Demir.


