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Viel Engagement fürs »Haus Zabergäu« - Tag des Ehrenamts mit Spaß und Unterhaltung

Es war bereits das zwölfte Mal, dass Lilli Haldenwanger, Hausdirektorin vom Alten- und Pflegeheim „Haus Zabergäu“, Ehrenamtliche zu einem Dankeschön-Abend eingeladen hat.
Einmal im Jahr werden sie, die in vielfältiger Weise helfen, den Bewohnern der Einrichtung ihre Lebensqualität zu verbessern, verwöhnt. So betonte sie: „Undankbarkeit ist schlimmer als Diebstahl.“
Für Lilli Haldenwanger galt es wieder, sich für das Engagement und den Einsatz zu bedanken. „Ob Paten des Besuchsdienstes, kirchliche Vertreter oder solche verschiedener Vereine, sie alle bringen sich im Hause ein“, wie sie betonte. Besonders dankte sie Bürgermeister Rolf Kieser, Vorsitzender des Fördervereins. Der Verein unterstütze das Haus auf vielfältige Art, sei es bei der Mitfinanzierung des Kulturprogramms, bei Ausflügen und mehr. Ein ganz wichtiger Faktor sei, dass der Verein dazu beiträgt, dass mit Irene Böhringer eine ständige Hilfe und Koordinatorin für den Besuchsdienst im Einsatz sein kann.
Bei „Nächste für Nächste“ sind es nahezu zwanzig Besuchspaten, wie beispielsweise Marianne Uhland, die zwanzig Jahre als Pflegehelferin tätig war und nun seit acht Jahren ins Haus kommt, um sich einzubringen und Walter Wütherich zur Hand zu gehen. Er ist seit 2003 mit seinen Ideen, Gedichten und Erzählungen nicht mehr wegzudenken.

Lisa Hutzele gehört seit 16 Jahren dem vor zwanzig Jahren gegründeten Besuchsdienst an. Anregungen erhalten alle von Irene Böhringer. Tipps, wem sie durch Vorlesen, Zuhören oder Spaziergängen Abwechslung verschaffen können, gibt sie ihnen. So auch der seit zehn Jahren aktiv helfenden Traude Eiselin und Anna Wagner und den weiteren ehrenamtlichen Helfern. Hanna Schmälzle aus Schwaigern hat diesen wertvollen Dienst von 1993 bis 2004 sehr gern getan, wie sie mitteilte.
Zur Unterhaltung und als Dankeschön war Marlis Blume eingeladen.
Die Kabarettistin, die grundsätzlich in Rosa gekleidet auftritt, präsentierte sich nicht nur in teilweise schrillen Kleidern, sondern auch mit Texten, bei denen sich Nichtschwaben schwer tun könnten. Sie ist der Meinung als „UN-Botschafterin“, „Schwäbisch isch des neue Englisch“ und fragt „wo gang a m’r no noa?“. Doch Spaß und Tiefgründigkeit waren dicht beieinander, wie „bisch heut d’ Idiot wenn d’ ehrenamtlich bisch?“. Dies leitete sie davon ab, dass sich gerade hier die Statistik schwer tue. Sie meinte, man solle „statt nur in die Wirtschaft mal in die Menschen investieren“. Letztendlich gehe es nur ums Geld, nicht um den Menschen.