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BürgerEnergie Zabergäu eG gegründet - Einsatz auf lokaler Ebene

Die Verhandlungen sind abgeschlossen, die „BürgerEnergie Zabergäu eG“ ist gegründet. Sie will sich vor allem für die Erzeugung von erneuerbarer Energie und die Initiierung von Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf lokaler und regionaler Ebene einbringen. Mit im Boot sind hier die sechs Zabergäu-Gemeinden Brackenheim, Cleebronn, Güglingen, Nordheim, Pfaffenhofen und Zaberfeld und der Initiator Volksbank Brackenheim-Güglingen. Für den Stromabnehmer EnBW wurde Genossenschaftsmitglied Jürgen Franke in den Aufsichtsrat gewählt. Der neu gewählte Vorstandsvorsitzende, Güglingens Bürgermeister Klaus Dieterich, rechnet damit, relativ zeitnah Projekte benennen zu können, auf deren Dächern beispielsweise Photovoltaikanlagen errichtet werden können. Ein besonderes Augenmerk gilt hier vor allem den öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Gemeinde- und Sporthallen mit ihren großflächigen Dächern. Die Genossenschaft, die Cleebronns Bürgermeister Thomas Vogl als Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt hat, will sich für den Einsatz von einem Mix an erneuerbaren Energien einbringen. Die künftigen Mitglieder können, ähnlich wie bei Volksbanken, Anteile in Höhe von 200 bis maximal 20 000 Euro zeichnen. Auf diese gibt es dann, je nach Erfolg und Entscheidung der Versammlung, alljährlich Dividende. Diese erwartet Dieterich etwas über dem Niveau bei Bankanteilen, der meist zwischen fünf und sechs Prozent liegt. Der Mindestzeichnungseinsatz wurde bewusst niedrig gehalten, so der Vorstandsvorsitzende, um damit eine breite Stückelung zu erreichen. Erfahrungen bringen die Güglinger bereits mit der vor ein paar Jahren gegründeten Solar-Initiative ein. Im Frühjahr werden voraussichtlich erste Projektbenennungen möglich sein. Da wird es auch eine erste öffentliche Informationsveranstaltung geben.