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Preavaris-Bodymed-Center neu in Schwaigern-Niederhofen - Ab sofort im Dienste Ihrer Gesundheit

Mit einem umfassenden Konzept setzen sich Centermanager und Geschäftsführer Günter Zielke sowie Komplementär- und Ernährungsmediziner Dr. med. Thomas Kuhn für die Gesundheit ihrer Kunden ein.
Zum Leistungsspektrum von Bodymed in Niederhofen gehören sowohl das Leberfasten nach Dr. Worm als auch eine medizinisch begleitete Gewichtsreduktion sowie die Vitalstoffberatung. Möglich ist nicht nur die Teilnahme an Kursen, sondern auch eine individuelle Einzelberatung. Ebenso steht ein High-End-Bioimpedanz-Analyse-Messgerät für die wichtigsten Parameter der Körperzusammensetzung zur Verfügung.
Ergänzend können im Center noch kosmetische Behandlungen wahrgenommen werden. Informieren kann man sich im Shop vor Ort über vielseitige Aloe-Vera-Produkte und eine eigene Teelinie.
Zum Thema Leberfasten stand der beratende Ernährungsmediziner Dr. Thomas Kuhn Rede und Antwort.

Herr Doktor Kuhn, warum ist Fett in der Leber eigentlich so gefährlich?
Dr. Kuhn: Die Gesundheitsgefahr, die von einer nichtalkoholischen Fettleber (NAFLD) ausgeht, wurde lange unterschätzt. Inzwischen bestätigen viele Studien den direkten Zusammenhang zwischen dem Vorliegen einer Fettleber und der Entstehung weiterer Erkrankungen wie Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes und Arteriosklerose.

Wer ist davon betroffen?
Dr. Kuhn: Viele. Mehr als jeder dritte Erwachsene ist betroffen. Mit dem Übergewicht steigt auch die Zahl der Betroffenen. Bei Übergewichtigen bzw. Adipösen sind 70 Prozent betroffen und bei Typ-2-Diabetikern sogar bis zu 90 Prozent. Da die Erkrankung jedoch nicht nur vom Körpergewicht, sondern gerade auch von den Ernährungs- und Lebensgewohnheiten mitbestimmt wird, besteht auch bei rund 15 Prozent der Normalgewichtigen und Schlanken eine Fettleber. Experten sprechen daher von einer neuen Volkskrankheit.

Wie entsteht eine nichtalkoholische Fettleber?
Dr. Kuhn: Wie eine Gänsestopfleber: Hierfür werden die Tiere mit Mais gemästet, denn dieser fördert die Fett-Neubildung in der Leber durch seinen hohen Stärkegehalt sehr effektiv in kurzer Zeit. Heute „mästen“ sich viele Menschen – meist unwissentlich – mit zu vielen Kohlenhydraten (Backwaren, Süßigkeiten, Softdrinks etc.). Die Überernährung, insbesondere mit zu vielen Kohlenhydraten, bei gleichzeitigem Bewegungsmangel ist die Hauptursache für eine NAFLD.

Warum ist die Leber ein Risikofaktor?
Dr. Kuhn: Übergewicht ist nie gut, aber in der Tat ist es ein Unterschied, wo sich das Fett im Körper befindet. Auch von Medizinern wurde die Fettleber als Risikofaktor lange Zeit unterschätzt. Heute ist bekannt, dass sie ein wichtiges, frühzeitiges Warnzeichen für Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und kardiovaskuläre Erkrankung ist, deswegen ist es wichtig, dass das Bestehen einer Fettleber möglichst frühzeitig erkannt und dagegen angegangen wird.

Kann die Leber denn auch wieder entfettet werden?
Dr. Kuhn: Ein wirksames Medikament gibt es bislang nicht. Die einfachste und effektivste Maßnahme ist ganz ohne Medikamente über die Ernährung möglich: Kurzfristig wird die Energiezufuhr deutlich verringert. Dabei kommt es auch auf die richtige Zusammensetzung der Ernährung an. Studien zeigen, dass eine Kost mit wenigen Kalorien, wenigen Kohlenhydraten und mehr Eiweiß die Leber schneller und zuverlässiger entfettet als eine fettarme, kohlenhydratbetonte Kost. Mit der Verringerung des Leberfettgehalts gehen in der Regel Verbesserungen des Stoffwechsels einher. Aufgrund der Verbesserung der Begleit- beziehungsweise Folgeerkrankungen, wie Typ-2-Diabetes, können oftmals auch Medikamente reduziert beziehungsweise abgesetzt werden, daher ist die begleitende Betreuung durch einen Arzt immens wichtig.

Mehr Infos unter: www.preavaris.de,
www.bodymed.com/center/schwaigern-niederhofen