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Ihr gutes Recht - Heute: Versorgungsausgleich – was passiert bei Tod?

ZaberBote: Herr Liebing, wie sind die Chancen für einen geschiedenen Ehegatten, seine Rentenanwartschaften wieder zurück zu bekommen, wenn der andere Ehegatte verstorben ist?
Rechtsanwalt Liebing: Ja, es ist in der Regel so, dass bei der Scheidung einer Ehe der gesetzliche Versorgungsausgleich von Amts wegen durch das Familiengericht durchgeführt wird. Stirbt allerdings der ausgleichsberechtigte Ehegatte nach Übertragung der Rentenanwartschaften, also nach der Scheidung, so können unter bestimmten Voraussetzungen die Kürzungen der eigenen Versorgung wieder „zurück geholt“ werden.
Sollte so ein Fall eingetreten sein, empfehlen wir, rechtzeitig anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen.