»Stehe auf feinen Samtrot« - Interview mit Weinprinzessin Juliane Heege

Weinprinzessin Juliane Heege

Im November vorigen Jahres wurden in Brackenheim im Bürgerzentrum die Württembergische Weinkönigin und die Prinzessinnen gewählt. Juliane Heege aus Hausen wurde für das Amt der Weinprinzessin gekürt. Bald ist Halbzeit in ihrer Amtszeit und wir fragten nach, wie ihr das Repräsentieren für den Württemberger Wein bekommt.

ZaberBote:Seit nahezu fünf Monaten sind Sie als Repräsentantin des Württembergischen Weins im Amt. Welches waren die schönsten Erlebnisse in Ihrer Zeit unter der Krone?

Juliane Heege: Es gab nur schöne Erlebnisse. Mit das Schönste war bisher die elftägige Teilnahme an der Grünen Woche in Berlin. Sehr viele Besucher waren am Thema Wein interessiert, und so konnte man ihnen vieles nahe bringen. Super war auch, dass wir abends zum Fasching in die Landesvertretung bei Ministerpräsident Oettinger eingeladen waren. Sehr interessant war aber auch die ProWein in Düsseldorf.

ZaberBote:Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben einer Weinprinzessin?

Juliane Heege: Wichtig ist für mich, als Repräsentantin des Württemberger Weins, den Verbrauchern den Wein nahe zu bringen, vor allem denen, die noch nie oder nur selten Wein getrunken haben. Es ist die beste Gelegenheit, gerade jenen den für sie selbst passenden Wein auszusuchen. Vor allem ist es auch gut, als Repräsentantin jungen Leuten in Sachen Wein nahe zu stehen.

ZaberBote:Sie sind gelernte Bankkauffrau, aber auch eine in einer Wengertersfamilie aufgewachsene Weinbergbesitzerin?

Juliane Heege: Ja, das ist richtig.

ZaberBote:Wie lassen sich Beruf und Repräsentationsaufgaben unter einen Hut bringen?

Juliane Heege: Familie, Freizeit und Privatleben müssen in dieser Zeit hinten anstehen. Im Beruf geht alles mit Urlaub und Überstunden. Aber das ist in meiner einjährigen Amtszeit kein Problem.

ZaberBote:Welche Traubensorten sind es, die in ihrem Weinberg wachsen?

Juliane Heege: Dort wächst Samtrot.

ZaberBote:Liefern Sie ihre Trauben eigenhändig mit dem Traktorengespann bei der Hausener Genossenschaft ab?

Juliane Heege: Bei der Lese helfen alle zusammen, da wird nicht getrennt. Egal was gerade gelesen wird, wenn ich dabei sein kann, lese ich mit und fahre dann die Trauben zum JupiterWeinkeller.

ZaberBote:Inwieweit bleibt Ihnen überhaupt Zeit, im Weinberg selbst Hand anzulegen?

Juliane Heege: Am Wochenende helfe ich schon im Weinberg, oder aber wenn die Tage länger sind dann auch abends.

ZaberBote:Ihre Augen schauen aufgeweckt vom Etikett des Hausener Weines „Juliana“ vom JupiterWeinkeller. Die Nachfrage übertraf alle Erwartungen, so dass demnächst weitere Flaschen gefüllt werden müssen. Er wurde Ihnen zu Ehren kreiert und Sie standen dafür Pate. Der Inhalt ist ein spritzig-frischer Rivaner. Gehört der Rivaner zu Ihren Lieblingsweinen?

Juliane Heege: „Juliana“ ist ein schöner Sommerwein. Ich selbst stehe mehr auf liebliche Weine, vor allem aber auf Rotwein und hier ganz speziell auf Samtrot.

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