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Narretei dominiert am 13. Januar in Brackenheims Straßen

Nach dem traditionellen Häsabstauben/Häserwecken am Samstag, 6. Januar, startet Brackenheim mit dem großen Umzug durch die Innenstadt in die fünfte Jahreszeit. Das Häserwecken ist ein Brauch aus dem Schwäbisch-Alemannischen, mit dem prinzipiell am 6. Januar die Fasnet eingeläutet wird.
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden bei der 1. Fasnetzunft Brackenheim dieses Jahr wieder neue Hästräger getauft und zukünftige vorgestellt, die damit ihr Probejahr beginnen.
Der Häs der Brackenheimer besteht aus einer Einzelfigur, dem Bock, und zwei Gruppenfiguren, den Zechweibern und den Waldstrafblechern. Die Zechweiber sind schelmisch dreinblickende, etwas verschlagen wirkende Bäuerinnen, die wie alle Figuren handgeschnitzte Holzlarven tragen. Der Schurz durfte auch beim Sonntagsgewand nicht fehlen, allerdings war er dann meist festlich bestickt.

Der Waldstrafblecher ist ein derber, grimmig dreinschauender Bauer mit zeitgemäß langem Haar und Filzhut, zum Schutz vor Sonne und Regen. Am Hosenbund hat er einen Geldbeutel befestigt, um die Waldstrafe zu bezahlen. Dazu gehört auch der Geißbock als Einzelfigur.
Zu sehen sind die Figuren auch beim Umzug in Brackenheim, denn richtig bunt und toll geht es am Samstag, 13. Januar, hierbei zu. Es werden erneut etwa 1200 Personen aus zirka 50 Gruppen daran teilnehmen. Seit 2013 veranstaltet der Verein sowohl eine Warm-up-Party ab 13 Uhr am Umzugstag sowie die bereits 2015 erstmals mit großem Erfolg durchgeführte After-Umzugs-Party ab 17 Uhr. Beides findet in der Tiefgarage unter dem Rathaus statt. Ausgeschenkt werden hierbei Sekt und Weine heimischer Privatkellereien und Bier von Palmbräu. Der Zugang ist hinter dem Rathaus. Die Bevölkerung ist auch 2018 wieder herzlich dazu eingeladen.