Die Stadt Güglingen – „Ein starkes Stück Zabergäu“ 

Innenstadtentwicklung, Klimaschutz und ein starkes Gewerbe bringen die Stadt in der Weinregion voran
Als Kunst- und Römerstadt ist Güglingen mit den Stadtteilen Eibensbach und Frauenzimmern in der hiesigen Weinregion bekannt. Im Mai wurde Michael Tauch zum neuen Bürgermeister der Stadt gewählt. Der gebürtige Güglinger hat nach dem Abitur in Brackenheim Verwaltungs- und Politikwissenschaften studiert. Es folgten Stationen im Landtag sowie im Ministerium für ländlichen Raum und dem Staatsministerium Baden-Württemberg. 

„Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl ist für mich großer Ansporn, in den nächsten acht Jahren voller Tatkraft gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung die Zukunft unserer Stadt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten“, so Michael Tauch. Ins Thema Innenstadtentwicklung ist der Bürgermeister daher schon in seinen ersten Arbeitswochen voll eingestiegen. 

Wirtschaftsstark und lebendig  
Ein lebendiges kulturelles Leben zeichnet Güglingen aus. Beim Stadtspaziergang wird Kunst erlebbar – gut 40 Kunstwerke sind im öffentlichen Raum zu besichtigen. Das bedeutende Erbe der Antike ist eindrucksvoll präsentiert im Römermuseum. „Der Deutsche Hof hat nach einigen Wochen der Abwesenheit mit dem frisch instandgesetzten Weinbrunnen wieder seinen Mittelpunkt zurück“, freut sich Michael Tauch. Die Rückkehr soll mit einem kleinen Umtrunk am 31. Juli gefeiert werden.

Die Herzogskelter mit Restaurant, Hotel und Veranstaltungsräumen beheimatet auch das breite städtische Kulturprogramm. Ab September übernehmen der Gastronom und dann Pächter Florian Wieland und Restaurantleiter Mario Lang dort das Ruder. Freuen kann man sich auf schwäbische Leckereien mit internationalen Einflüssen sowie eine neu gestaltete Hotelbar mit Lounge, die auch Nicht-Hotelgästen offensteht. 

Mit fast 200 Mitarbeitenden ist Güglingen ein vielseitiger Arbeitgeber. Auf interkommunaler Ebene entwickelt sich die Stadt gemeinsam mit Pfaffenhofen und Zaberfeld auch in Sachen Klimaschutz aktiv weiter. Eine gemeinsame Stelle für das Klimaschutzmanagement Oberes Zabergäu wurde dafür geschaffen, bei dem z. B. die Kommunale Wärmeplanung und die Errichtung eines Solarparks mit Speicher an der Kläranlage angesiedelt sind.  

Als Heimat zahlreicher Weltmarktführer, Familienunternehmen sowie traditionsreichem Handwerk und Dienstleistern ist Güglingen zudem ein starker Wirtschafts- und Ideenstandort. 

Miteinander leben und gestalten
In den örtlichen Kindertagesstätten, der Grundschule sowie in den weiterführenden Schulen werden die Grundsteine für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gelegt. Das Familienzentrum, das am 28. September zum großen Tag der offenen Tür einlädt, ist Anlaufstelle für Familien, werdende Eltern und ältere Menschen. Aber auch als interkultureller Treffpunkt und Ort für gelebte Gemeinschaft hat sich das Zentrum etabliert. Das Jugendzentrum kann unter neuer Leitung im Oktober endlich wieder seine Türen öffnen. 

Unverzichtbar sind auch die sozialen Angebote der Kirchen und die beinahe unzähligen Angebote der Vereine. Hinzu kommt das ehrenamtliche Engagement jeder und jedes Einzelnen. 

„Diese Vielfalt ist ein Segen für die Stadt, und es gilt, diese zu erhalten und weiterzuentwickeln“, so Michael Tauch. 

50 Jahre Gesamtstadt – ein Grund zu feiern
Die drei Ortschaften Güglingen, Eibensbach und Frauenzimmern sind in den letzten fünf Jahrzehnten zusammengewachsen. „Am 14. November möchten wir das Gemeinschaftsgefühl in der Gesamtstadt wie auch die Identität jedes Ortsteils mit einem Festakt feiern“, so Michael Tauch. 

„Ich freue mich auf viele Begegnungen mit allen Bürgerinnen und Bürgern, die unser Jubiläumsmotto ,Zusammen weiter wachsen‘ mit Leben füllen.“ 

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