Ein Fallbeispiel aus der Praxis in Zaberfeld
Herr H. Schüle erlitt infolge eines Sturzes eine Knieverletzung, aus der sich eine komplexe und schlecht heilende Wunde entwickelte. Trotz anfänglicher Standardversorgung verschlechterte sich der Zustand der Wunde zunehmend. Zeitweise bestand sogar das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation, die im schlimmsten Fall eine Amputation erforderlich gemacht hätte.
Ende Oktober übernahmen Frau Dina Biedermann (ICW-Fachtherapeutin) und Frau Melanie Kurz (ICW-Wundexpertin) die Wundversorgung.
„Zu Beginn zeigte sich eine trockene Nekrose, also das Absterben von Zellen, meist verbunden mit einer darauf folgenden Entzündungsreaktion, die sich zunehmend verschlimmerte. Erst nach deren Auflösung konnte das tatsächliche Ausmaß und die Tiefe der Gewebsschädigung beurteilt werden, zudem bildeten sich mehrere Wundtaschen“, erklärt die Wundexpertin Melanie Kurz den Krankheitsverlauf.
Zur weiteren diagnostischen Abklärung wurde Herr Schüle in die Wundambulanz Plattenwald überwiesen. „Dort konnten die Kollegen die Durchblutungssituation beurteilen sowie eine Beteiligung von Sehnen und Knochengewebe ausschließen. Die von uns geplante Therapie wurde durch die Kollegen bestätigt“, erläutert Dina Biedermann das Behandlungsverfahren.
Die weitere Wundversorgung wurde dem Heilungsverlauf kontinuierlich angepasst.
Ende Februar, nach etwa vier Monaten, konnte die Wundversorgung erfolgreich abgeschlossen werden.
Wir bedanken uns bei der Hausarztpraxis, die unsere Therapievorschläge annahm. Dieser Behandlungserfolg war nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie der aktiven Mitarbeit von Herrn Schüle möglich.
„Ich bin froh, dass die Wunde abgeheilt ist. Ich habe mich jederzeit gut aufgehoben gefühlt und war in guten Händen. Ich kann das Lichtblick-Team jedem weiterempfehlen“, so Herr Schüle abschließend.
Wir bedanken uns bei Herrn Schüle für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Fallbeispiels.
Darüber hinaus ist es uns als Lichtblick-Team wichtig, dass unsere Mitarbeiter auf dem neuesten Stand sind. Dazu gehört die Teilnahme an internationalen Wundkongressen wie der EWMA (European Wound Management), die dieses Jahr in Bremen stattfand. Frau Dina Biedermann besuchte den Kongress und konnte dort neue Produkte testen (siehe Bild), Fachvorträge besuchen und sich einen Überblick über die neuesten Studienergebnisse rund um das Thema moderne Wundversorgung verschaffen.
Pflegedienst Lichtblick Stromberg-Zabergäu
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